Lebenswege

Über 25 Jahre habe ich mich immer wieder sehr intensiv und mit großer Begeisterung meiner spirituellen und persönlichen Entwicklung gewidmet. Oft schmerzvoll ( …. nur mit Leiden kommt man weiter …. ??), oft beglückend, immer herausfordernd.

Atemtherapie, Clearing, Channeling, Rückführungen und Soulwork mit Rhea Powers, Reiki, Bachblüten, Aromatherapie, Familienstellen nach Hellinger, Anthroposophie, Meditation in allen Varianten, Energiearbeit, Human Design etc. etc.

Alles gemacht und einiges davon auch gelernt.

Und: Immer wieder so ein Gefühl von Getrenntheit, von „dort“ und von „hier“, „Geist“ und „Materie“, heilsame Meditationserfahrungen „dort“ und „da“ die „wirkliche“ Welt, in der z.B. mein Körper trotzdem tut was er will und Rechnungen werden mit dieser Währung von innerem Frieden – den ich nicht missen möchte – auch nicht wirklich bezahlt.

Irgendwann entwicklungsmäßig das Gefühl von Stillstand, dahinsempern, wenig Perspektiven.

Eine innere Entscheidung getroffen, weiterzugehen, auch das Thema Geld in meinem Leben wieder neu anzugehen.

Was kommt als erstes daher? Durch Zufall, an den ich nicht glaube: das Buch von T.Harv Eker: „Wie Millionäre denken – der Unterschied zwischen Ihrem Kopf und Ihrem Kontostand“. Dank an meine tollen Freundinnen Maria und Christine!

Zuerst mit Begeisterung gelesen, dann mit viel Skepsis und Widerstand beiseite gelegt.

Nach etwa einem Jahr neuerliche und diesmal intensive Auseinandersetzung mit den Inhalten dieses Buches und eine faszinierende Reise war nicht mehr aufzuhalten:

9 mal London, 1 mal Los Angeles, 1 x Berlin, bei und von den Besten der Besten gelernt:

T. Harv Eker – Autor von Bestseller “So denken Millionäre. Die Beziehung zwischen Ihrem Kopf und Ihrem Kontostand”

Kieron Sweeny, Alex Mandossian, Deborah Torres Patel, Marjean Holden

Blair Singer – Autor von u.a. “ Little Voice Mastery“,

John Kehoe – Autor von „Mind Power into the 21st Century“ und “Quantum Warrior / The Future of the Mind”

Robert T. Kiyosaki – Autor von u.a. „Rich Dad – Poor Dad“

die Reihenfolge ist chronologisch, alle sind ausserordentlich inspirierend

Ausserdem

Geboren und aufgewachsen als 8. von 9 Kindern in Tirol zu einer Zeit, wo Bildung über die gesetzliche Schulpflicht hinaus, besonders für die Mädchen, nicht selbstverständlich war. Also meinem Vater den Besuch der Handelsschule abgerungen, was für mich damals schon eine Sensation war. Erste Arbeitsstelle als Sekretärin bei der Firma Gebro G.Broschek KG in Fieberbrunn. Für diese Erfahrung und Ermutigung bin ich bis heute unendlich dankbar, das hat meinem Leben eine gute Richtung gegeben. Dann in die Welt hinaus, aupair in Frankreich und USA. Zurück in Österreich, Entscheidung für Salzburg, Tätigkeit in der Erwachsenenbildung, Ausbildung für Geburtsvorbereitung, HAK-Matura auf dem 2. Bildungsweg. Jungunternehmerlehrgang, Beginn Ausbildung zum Steuerberater. Meinem späteren Mann begegnet, plötzlich war es mit dem beruflichen Ehrgeiz vorbei, mit Begeisterung Familie gegründet, glücklich zwei Kinder geboren und großgezogen. Viele Jahre aktive “Waldorfmutter”.

Nach dem sehr frühen und völlig überraschenden  Tod meines Mannes Schock, Erstarrungszustand und dann berufliche Neuorientierung hin zum sozialen Bereich. Wollte herausfinden, worum es wirklich geht im Leben. Arbeit in einer therapeutischen Jugendwohngemeinschaft von Pro Juventute, dann über viele Jahre bei Diakonie.mobil in der Betreuung von überwiegend alten, oft dementen Menschen tätig. Diese Arbeit legte den Grundstein für mein jetztiges Engagement für ein Gutes Leben in allen Lebensphasen, aber im besonderen der Erforschung der Lebensaufgaben im Alter.

Nach 40 Jahren überwiegend angestelltem Arbeitsleben bin ich jetzt “in Pension”, voll motiviert, mein sozusagen letztes Lebensdrittel zu einem wirklich guten für mich und viele andere Menschen zu machen  – und überaus neugierig, wo es mich hinführen wird.

Für diesen Lebensabschnitt habe ich für mich die neue Berufsbezeichnung kreiert:

Weisheits-Forscherin

🙂

 

Um dem zweiten Teil dieses – zugegebenermassen etwas bösen Spruchs:

“Manchmal kommt die Weisheit mit dem Alter – meist kommt das Alter allein” (Autor mit leider unbekannt)

entgegenzuwirken.

Freue mich über viele MitforscherInnen